Schwedische Prinzessinnentorte

Meine absolute Lieblingstorte – die schwedische Prinzessinnentorte. Es ist wirklich eine aufwendige Torte – aber es lohnt sich!

Zutaten

Für das Biskuit:

  • 230 g Zucker
  • 6 Eier (Größe S)
  • 180 g Mehl
  • 50 g Speisestärke
  • 60 g neutrales Speiseöl (z. B. Rapsöl)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Backpulver

Für die Vanillecreme:

  • 500 ml Milch
  • 2 Vanilleschoten
  • 70 g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eidotter (Größe S)
  • 80 g Zucker
  • 45 g Speisestärke

Ansonsten:

  • ½ Glas Himbeer-Marmelade
  • 500 g kalte Schlagsahne
  • 400-500 g Marzipan-Rohmasse
  • 200-250 g gesiebter Puderzucker
  • grüne und rote Lebensmittelfarbe zum Einfärben der Marzipandecke und der Rosen
  • Puderzucker zum Ausrollen der Marzipandecke und zum Bestäuben der fertigen Torte

So wird’s gemacht:

  • Boden
    Als Erstes wird der Biskuit-Boden zubereitet. Dazu werden die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker aufgeschlagen, bis sie schaumig werden. Das kann bis zu 10 Minuten dauern. Der Zucker sollte sich dabei auflösen. Dann werden das Mehl, die Speisestärke, das Salz und das Backpulver vermischt und dazugesiebt und das Ganze ganz vorsichtig untergehoben. Die Biskuitmasse darf nicht zu lange gerührt werden, damit die Luft nicht wieder entweicht. Sie sorgt dafür, dass der Boden später schön locker wird. Zum Schluss wird noch das Öl untergehoben und dann wird das Ganze in eine mit Backpapier ausgelegte 22er-Springform oder einen Backring gefüllt und bei 160° C (Umluft) 35-40 Minuten gebacken.

    Nach der Backzeit sollte der Biskuit 10 Minuten bei leicht geöffneter Ofentür abkühlen, bevor er aus dem Ofen genommen und aus der Form gelöst wird. Ist die Form entfernt, sollte der Biskuit am besten mit einem sauberen Geschirrtuch locker abgedeckt werden, damit er nicht austrocknet.

    Sobald er dann komplett abgekühlt ist, kann er in drei Böden geteilt werden. Dabei ist es sinnvoll, den mittleren Boden dünner (ca. 1 cm) zu schneiden als den oberen und unteren (jeweils ca. 2 cm). Der mittlere Boden bildet später die Kuppel.

    Man hier aber auch gerne eine fertige Bachmischung verwenden – dann geht es ein bisserl schneller.

  • Vanillecreme
    Für die leckere Vanillecreme werden Speisestärke, Zucker, Salz und Eidotter mit ein bisschen Milch glatt gerührt. Die Vanilleschoten werden längs aufgeschnitten. Mit einem Messer wird das Vanillemark herausgekratzt. Das Vanillemark und die ausgekratzte Vanilleschote werden dann zusammen mit der restlichen Milch erhitzt. Kurz bevor sie aufkocht, wird die heiße Vanille-Milch, langsam und vorsichtig unter Rühren, zu der Eigelb-Masse gegeben. Durch diesen Schritt werden die Eier temperiert und gerinnen später beim Aufkochen nicht.

    Wenn das geschafft ist, wird die Masse zurück in den Topf gegeben und einmal aufgekocht. Dabei immer wieder umrühren. Durch den Kochvorgang bekommt die Masse die typische Pudding-Konsistenz und die Speisestärke verliert ihren mehligen Geschmack. Dann werden nur noch die Vanilleschoten entfernt und die Butter eingerührt. Die Vanillecreme mit Frischhaltefolie abdecken, damit die Creme keine Haut bildet. Das Ganze sollte dann auf Raumtemperatur abkühlen.

  • Tortenfüllung
    Sobald die Vanillecreme abgekühlt ist, werden die kalte Sahne sowie die Vanillecreme separat voneinander aufgeschlagen. Die Sahne wird anschließend unter die Vanillecreme gehoben. Dann kann die Torte auch schon zusammengesetzt werden. Dazu wird zunächst eine dünne Schicht der Füllung auf dem unteren Boden verteilt. Mithilfe eines Spritzbeutels wird dann ein Ring auf den unteren Boden gespritzt, damit die Konfitüre nicht herauslaufen kann. Das halbe Glas Himbeer-Marmelade wird in der Mitte des Bodens verteilt. Darüber kommt eine Schicht der Vanille-Füllung und wird glatt gestrichen.

    Dann wird der 2. Boden daraufgesetzt und mit der Füllung eine Kuppel geformt. Sobald die Form stimmt, kommt der vorbereitete dünne Boden darauf und wird kuppelförmig angedrückt. (Kann man aber auch flach lassen – schmeckt genau so gut) Sobald alles gut aussieht, wird die Torte mit der restlichen Tortencreme eingestrichen und für mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank gestellt.

  • Marzipandecke & Dekoration
    Die Marzipan-Rohmasse wird zunächst mit dem gesiebten Puderzucker verknetet, anschließend grün und ein kleiner Teil rot bzw. rosa eingefärbt.
    Die grüne Marzipanmasse wird dünn ausgerollt, um damit die komplette Torte einzudecken. Aus der roten Masse können die kleinen Rosen geformt werden. Wer mag, kann aus Resten der grünen Marzipanmasse auch noch Rosenblätter ausstechen. Zum Schluss wird die Torte noch leicht mit Puderzucker bestäubt und die kleinen Marzipanrosen werden auf der Torte und auf der Tortenplatte platziert.

    Gut gekühlt bleibt die Torte bis zu drei Tage frisch.

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